Freitag, 17. Mai 2013

Geschenkt!


Überall HIER
könnt ihr euch jetzt BettyBlüh's Sonnenblumensamen
schenken lassen!


Ich wünsche euch viel Spaß
bei der Aufzucht der Sonnenblumen! :-)

Donnerstag, 16. Mai 2013

Ich war entsetzt!


. . . als ich neulich bei Roswitha im Blog las, dass sie ihren Löwenzahnhonig selber kocht — und ihre Leserinnen, die bis dahin geglaubt hatten, dass Löwenzahnhonig von Bienen gemacht wird, auch noch in die Irre geführt hat. Aus dem Kommentar von Joona: "Ohje ... und weißt Du was ich immer dachte? Dass Löwenzahnhonig Honig von Bienen ist, die mit ihren Bienenhäusern auf solchen Wiesen leben. Da habe ich mich ja ganz schön blamiert."

Nein Joona, hast du nicht! :-) Du lagst völlig richtig! Da bemühen sich die Imker wie verrückt darum, die Leute aufzuklären und sie von den unübertroffenen Eigenschaften Echten Deutschen Honigs zu überzeugen, und Roswitha zeigt in ihrem Beitrag, wie sie ihren "Honig" selber macht . . . das gibt's doch gar nicht!

Zum Glück hat Roswitha mich neulich, unter meinem Beitrag mit dem Quasimodo-Auge, gefragt: "Gehen Bienen auch auf Löwenzahn sammeln? Ich erinnere mich gerade nicht, ob ich dort welche gesehen habe, im Moment jedenfalls nicht. Hier sehe ich sie recht selten zur Zeit. Nur ein paar wenige im Apfelbaum. Es ging darum, dass Löwenzahnhonig nicht von Honigbienen "gemacht" wird. Reinen Löwenzahn-Bienenhonig gibt es ja nicht. Geht der in die Sommertracht ein?"

Und weil ich ja noch ein Imkerinnen-Frischling bin, und das alles gerade erst gelernt habe, kann ich natürlich jetzt auch so richtig gut klugscheißen. Also, hier nochmal für euch alle, und ganz besonders für Joona: "Richtigen, echten Honig können nur Bienen machen. Den kann man nicht nachmachen, weil die Bienen da bestimmte Enzyme mit einfügen. Das, was du da gekocht hast, ist "Löwenzahn-Gelee". Und ja: Bienen gehen sogar gerne auf Löwenzahn. Ein Sortenhonig (also in diesem Fall "Löwenzahn") muss einen überwiegenden Anteil vom Nektar dieser Pflanze enthalten, um als solcher bezeichnet werden zu dürfen. Ich habe mal Löwenzahnhonig (von Bienen!) probiert. Mein Fall ist das nicht, der ist mir zu herb. Aber das ist Geschmackssache."

Eben hat mir der Postbote ein Überraschungs-Päckchen mit einer Kostprobe von Roswitha's Löwenzahn-"Honig" gebracht. Und was soll euch euch sagen — der schmeckt total lecker! Von der Konsistenz her überhaupt nicht wie Gelee, sondern tatsächlich wie Honig!


Wenn meine Mädels also keine Lust mehr haben sollten, oder in diesem Jahr nicht so viel schaffen, dann helfe ich ihnen ein bisschen und koche mir meinen "Honig" in Zukunft einfach selber. :-) Hier geht's zu Roswitha's Honig-Rezept.

Liebe Roswitha, ganz herzlichen Dank für deinen "Honig". Ich bin wirklich überrascht, dass er aussieht und sich anfühlt wie richtiger Honig. Lecker!

Und bei der Gelegenheit möchte ich mich auch nochmal ganz herzlich bei Elke bedanken, die mir vor einigen Tagen ihre niedliche Häkel-Biene geschenkt hat.

Danke schön, ihr beiden! Ich habe mich sehr gefreut!

Montag, 13. Mai 2013

Mörderin

Viel zu lange habe ich es vor mir hergeschoben, denn es fiel mir so schwer, die Entscheidung zu treffen, sie zu töten.

Es war ja auch eine der ersten beiden, die im letzten Jahr hier bei mir geschlüpft ist. Und schließlich wusste ich auch nicht, WIE ich es tun sollte. Einfach zerquetschen, das hätte ich nicht übers Herz gebracht. Die Imkerkollegen nennen das "abdrücken".

Aber wer zuerst ganz lange gar keine, und dann so unordentlich seine Eier ablegt, der muss ersetzt werden.


Ein Imker gab mir am Samstag den Tipp, doch einfach das Absperrgitter zwischen den beiden Völkern wegzunehmen, dann würden die Königinnen das unter sich regeln. Dieser Vorschlag gefiel mir gar nicht: Wenn nun zufällig die schlechte Königin die stärkere sein sollte, dann würde vielleicht sie den Kampf gewinnen und am Ende übrig bleiben . . . nein, das wollte ich nicht riskieren.


"Wer imkern will, der muss auch töten können."
Das hat mir ein anderer Imker vor einiger Zeit gesagt. Ich bin (noch) keine gute Imkerin — ich habe es mir sehr schwer gemacht, und abdrücken mochte ich sie schon gar nicht.

Nachdem ich über eine ganze Reihe von Tötungsmethoden nachgedacht habe, und meine Schwester mir gesagt hatte, dass das Zerquetschen ein ganz mieses Karma gäbe, habe ich sie schließlich in den Gefrierschrank gelegt. Erfrieren soll ein recht sanfter Tod sein, habe ich mal gehört.

Als ich später in die Dose geschaut habe, tat es mir so Leid, dass die arme Königin am Ende so ganz alleine, ohne ihren Hofstaat, in einer kleinen Eisdose erfrieren musste. Ganz einsam, klein und zusammengekrümmt lag sie da, tiefgefroren. Und ich kam mir so schäbig vor.


Dann habe ich sie im Blumenbeet bestattet und um sie geweint. Nun liegt sie da, und über ihr tränen die Herzen. Ich glaube, meine Imkerkollegen würden mich auslachen, wenn sie wüssten, dass ich um eine tote Biene trauere.


Doch das Leben geht weiter, und hier wird schon gerade die nächste Königin gemacht:


Volk Taubenblau ist tot, es lebe Volk Rosa!

Dienstag, 7. Mai 2013

Ein strammer Bursche


Ich liebe solche kräftigen, üppigen und vitalen Pflanzen wie meinen Rhabarber.

Vor zwei Jahren habe ich ein kleines Teilstück von meiner Nachbarin bekommen, und seitdem hat er sich prima eingelebt und prächtig entwickelt. Vor vier Wochen schlummerte er noch unter Frau Holle's Schneedecke, aber danach kam er dann besonders schnell aus der Erde geschossen und verzückt mich nun mit seinen strammen Stängeln und den herrlich großen Blättern.

Am letzten Wochenende gab's den ersten Rhabarberkuchen mit Vanillestreusel. Ich kann euch diesen Kuchen wirklich sehr empfehlen: Eine köstliche Kombination aus süßer Vanille-Schmandcreme und saurem Rhabarber mit einer dicken, knusprigen Schicht Streusel obendrauf. Lecker!

Der Sohn aber, der mich Quasimodo nannte, mochte ihn nicht so. Er meinte, Rhabarber sei nichts für Kuchen und Süßspeisen — da könne ich ja gleich einen Gurken-Kuchen backen. Den gezuckerten Rhabarbersaft, mit Mineralwasser aufgegossen, den fand er aber durchaus akzeptabel.

Hat jemand von euch erprobte Lieblingsrezepte mit Rhabarber, die ich mal ausprobieren könnte?

Donnerstag, 2. Mai 2013

Mit dem Zweiten sieht man besser!

Das ist keine Schleichwerbung, sondern eine Erfahrung, die ich seit gestern mache und nun absolut bestätigen kann.



Montag, 29. April 2013

Ein neues Kätzchen . . .

. . . hat SchlossSpross Traudi gehäkelt.


Es ist zwar nicht so froschgrün, wie das Original-Froschkätzchen, aber in Gelb und mit dem Körbchen ist es doch auch sehr süß, oder?

Liebe Traudi, vielen Dank für das Foto und für das Verlinken auf deinem Blog.

Freitag, 26. April 2013

Meine zweite Villa ist da —
und jetzt geht alles sehr schnell . . .


Gestern ist meine zweite Villa angekommen.
Boah, das ist ein Oschi! Das Teil ist etwa 72 cm hoch und wiegt knappe 5 Kilogramm. Mit dem Bemalen muss ich mich nun beeilen, die einzugswilligen Mieter drängen schon. Aber heute Nachmittag soll die Regenwahrscheinlichkeit bei 90 bis 100 Prozent liegen — genau richtig, um drinnen zu hocken und Vogelhäuser zu bemalen. (Ich habe wirklich keinen Werbevertrag mit pumuckl2, aber wer jetzt auch so eine Villa haben möchte, dem kann ich die schönen Häuser dieses Tischlermeisters wirklich sehr empfehlen.)

Hat jemand von euch eine Idee für einen schönen, nicht zu abgedroschenen Spruch, den ich auf die Hausfront malen könnte? Aber bitte nicht so was wie "Liebesnest" oder "Piep-Show", das gibt's schon zu Hauf. Irgendeine tiefsinnige Lebensweisheit vielleicht? Die Suchmaschine habe ich schon bemüht, aber bisher noch nichts Überzeugendes gefunden, was zu so einem schmucken Vogelheim passen könnte.

Hups, was ist denn hier passiert?
Nur noch zwei Völker, statt der bisher drei Überlebenden?


Keine Sorge: Volk Taubenblau lebt zwar noch, schwächelt aber nach der langen Winterpause sehr und mag nicht so recht in die Gänge kommen. Deshalb habe ich mich gestern (nach tagelangem Zögern) bei Einbruch der Dunkelheit, als alle Flugbienen zu Hause waren, rausgeschlichen und sie in einer Zarge oben auf das stärkere Volk Orange aufgesetzt. Nun können die Pflegebienen des unteren Volkes durch das Absperrgitter nach oben schlüpfen und bei der Aufzucht der aufgesetzten Nachbarbrut ein bisschen behilflich sein. Später, wenn Volk Taubenblau gestärkt ist, bekommt es dann wieder ein eigenes Haus. Ich hoffe, dass das klappt.

Im Garten geht jetzt alles sehr schnell.
Die kletternde Sternwinde, auch Feuerzunge genannt, blüht ganz interessant: die kleinsten Blüten sind noch rot, später verändern sie ihre Farbe und werden Gelb. Diese hier hatte ich aus selbstgeerntetem Saatgut im Haus vorgezogen.


Die Blutjohannisbeere der erste Strauch, der seine Blüten geöffnet hat.


Und bekommt deshalb auch sofort emsigen Besuch.