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Mittwoch, 25. September 2013

Der nette Herr Albrecht . . .

. . . muss genau gewusst haben, wann ich Geburtstag habe. Warum sonst hätte er genau an diesem Tag seine Krokuszwiebeln so günstig verkaufen sollen?

Also habe ich mir Krokuszwiebeln zum Geburtstag gewünscht — und das jedem in der Familie mitgeteilt.

Und dann ist das passiert:


15 x 50 = 750!
Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich mal fand, 500 seien verdammt viele. Und dass ich Anfang diesen Jahres schon nachgerüstet hatte, indem ich einige aus Feinkost Albrecht gerettet und in die Freiheit entlassen hatte.

Tja, nun sind es noch mal weitere 750, die im nächsten Frühjahr erblühen werden.
550 von ihnen sind inzwischen schon in der Erde, fehlen nur noch 200. Die schaffe ich auch noch, und dann ist meine Wochenaufgabe geschafft.

Im nächsten Frühjahr freuen sich dann wieder die süßen Honig-Mädchen, dass sie was zu futtern finden.





Dienstag, 7. Mai 2013

Ein strammer Bursche


Ich liebe solche kräftigen, üppigen und vitalen Pflanzen wie meinen Rhabarber.

Vor zwei Jahren habe ich ein kleines Teilstück von meiner Nachbarin bekommen, und seitdem hat er sich prima eingelebt und prächtig entwickelt. Vor vier Wochen schlummerte er noch unter Frau Holle's Schneedecke, aber danach kam er dann besonders schnell aus der Erde geschossen und verzückt mich nun mit seinen strammen Stängeln und den herrlich großen Blättern.

Am letzten Wochenende gab's den ersten Rhabarberkuchen mit Vanillestreusel. Ich kann euch diesen Kuchen wirklich sehr empfehlen: Eine köstliche Kombination aus süßer Vanille-Schmandcreme und saurem Rhabarber mit einer dicken, knusprigen Schicht Streusel obendrauf. Lecker!

Der Sohn aber, der mich Quasimodo nannte, mochte ihn nicht so. Er meinte, Rhabarber sei nichts für Kuchen und Süßspeisen — da könne ich ja gleich einen Gurken-Kuchen backen. Den gezuckerten Rhabarbersaft, mit Mineralwasser aufgegossen, den fand er aber durchaus akzeptabel.

Hat jemand von euch erprobte Lieblingsrezepte mit Rhabarber, die ich mal ausprobieren könnte?

Freitag, 26. April 2013

Meine zweite Villa ist da —
und jetzt geht alles sehr schnell . . .


Gestern ist meine zweite Villa angekommen.
Boah, das ist ein Oschi! Das Teil ist etwa 72 cm hoch und wiegt knappe 5 Kilogramm. Mit dem Bemalen muss ich mich nun beeilen, die einzugswilligen Mieter drängen schon. Aber heute Nachmittag soll die Regenwahrscheinlichkeit bei 90 bis 100 Prozent liegen — genau richtig, um drinnen zu hocken und Vogelhäuser zu bemalen. (Ich habe wirklich keinen Werbevertrag mit pumuckl2, aber wer jetzt auch so eine Villa haben möchte, dem kann ich die schönen Häuser dieses Tischlermeisters wirklich sehr empfehlen.)

Hat jemand von euch eine Idee für einen schönen, nicht zu abgedroschenen Spruch, den ich auf die Hausfront malen könnte? Aber bitte nicht so was wie "Liebesnest" oder "Piep-Show", das gibt's schon zu Hauf. Irgendeine tiefsinnige Lebensweisheit vielleicht? Die Suchmaschine habe ich schon bemüht, aber bisher noch nichts Überzeugendes gefunden, was zu so einem schmucken Vogelheim passen könnte.

Hups, was ist denn hier passiert?
Nur noch zwei Völker, statt der bisher drei Überlebenden?


Keine Sorge: Volk Taubenblau lebt zwar noch, schwächelt aber nach der langen Winterpause sehr und mag nicht so recht in die Gänge kommen. Deshalb habe ich mich gestern (nach tagelangem Zögern) bei Einbruch der Dunkelheit, als alle Flugbienen zu Hause waren, rausgeschlichen und sie in einer Zarge oben auf das stärkere Volk Orange aufgesetzt. Nun können die Pflegebienen des unteren Volkes durch das Absperrgitter nach oben schlüpfen und bei der Aufzucht der aufgesetzten Nachbarbrut ein bisschen behilflich sein. Später, wenn Volk Taubenblau gestärkt ist, bekommt es dann wieder ein eigenes Haus. Ich hoffe, dass das klappt.

Im Garten geht jetzt alles sehr schnell.
Die kletternde Sternwinde, auch Feuerzunge genannt, blüht ganz interessant: die kleinsten Blüten sind noch rot, später verändern sie ihre Farbe und werden Gelb. Diese hier hatte ich aus selbstgeerntetem Saatgut im Haus vorgezogen.


Die Blutjohannisbeere der erste Strauch, der seine Blüten geöffnet hat.


Und bekommt deshalb auch sofort emsigen Besuch.


Montag, 22. April 2013

Meine neue Villa

Die Idee mit dem Vogelhaus fand ich selber so gut (viel besser, als der Beschenkte selbst), dass ich dann unbedingt auch eins haben musste.

Ich hatte euch ja im letzten Beitrag schon davon berichtet, dass ich trotz meiner intensiven Suche in der realen Geschäftswelt nicht zufriedenstellend fündig geworden war — obwohl ich dem ansässigen Handel im Umkreis von vielen Kilometern wirklich gerne eine Chance gegeben hätte.

Es hat sich für mich aber wieder mal bestätigt, dass "ein-Klick-ein-Bestell" doch oftmals die viel sauberere und bequemere Lösung ist, als sich zeitaufwändig selbst auf die Suche zu begeben. Im großen Auktionshaus habe ich dann nämlich etwas gefunden, dessen Preis-Leistungs-Verhältnis mich mehr als zufrieden gemacht hat: Diese wunderschöne Vogelvilla ist zurzeit noch in der Bemalungsphase. Aber die zweite, noch größere, ist schon auf dem Weg zu mir.


Falls nun jemand von euch auch so eine Villa (oder ein anderes Modell) zum Selberbemalen haben möchte: Pumuckl2 und die Qualität seiner Tischler-Arbeit kann ich euch nur allerwärmstens empfehlen!

Diese Villa ist ein richtig tolles Teil und überhaupt kein Vergleich zu den lieblos zusammengekloppten, dünnen Deko-Dingelchen, die ich in den vielen Märkten zu zum Teil höheren Preisen angeboten bekam.

Samstag, 30. März 2013

Ich habe das Miststück eben erwischt!

Jetzt guckt euch das mal an —
kein Wunder, dass es nicht aufhört zu schneien!


Kann die mal bitte einer von ihrem Balkon runterholen?
Die blöde Kuh!




So sieht übrigens John-Boy heute aus.
Sonst blüht er immer so um den 1. April herum.
Ich denke, das wird er in diesem Jahr nicht schaffen.


Ich wünsche euch allen frohe Ostern!


Donnerstag, 21. März 2013

John-Boy


Sorry Mädels, aber dieses Bild
vom blühenden John-Boy
musste jetzt einfach mal sein!

Ihr möchtet nicht wissen, wie es heute schon wieder auf meiner Krokuswiese aussieht . . . sie haben schon wieder einen auf die Mütze gekriegt . . . und es schneit immer noch. Schluchz!


Haltet durch: nur noch 30 Tage Schnee!

Montag, 18. März 2013

Kann mal bitte eine von euch . . .

. . . den Schnee abbestellen?


Mir reicht er nämlich jetzt so langsam.


Übermorgen ist Frühlingsanfang.


Aber nichts deutet darauf hin —
außer meine vielen Krokusse,
die immer wieder unter einer Schneedecke begraben werden.


So  sah es jedenfalls gestern bei uns aus, am 7. von 40 Tagen.
Nur noch 33 Tage, dann ist der Schnee endlich weg . . .

Ich hab' eben mal nachgezählt:
Am 19. April gäbe es den letzten Schnee,
und am 20. April wäre dann endlich Frühlingswetter.

Montag, 11. März 2013

10. März: 40 Ritter

"Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt,
es sich noch 7 Wochen hält."

So sah es gestern, am 40-Ritter-Tag, bei uns aus:





40 Ritter mit Eis und Schnee,
tun dem Ofen noch 40 Tage weh.


Fürchte nicht den Schnee im März,
darunter schlägt ein warmes Herz.
Wenn der März viel Schnee verweht,
gute Ernte in Aussicht steht.

Hat mal jemand von euch beobachtet,
ob an den alten Bauernregeln was dran ist?

Donnerstag, 7. März 2013

Aufgeatmet . . .

. . . haben diese verblühten und völlig ausgetrockneten Krokusse, die ich gestern Abend aus dem "Feinkost Albrecht" gerettet und mit einer ordentlichen Portion Gießwasser notversorgt habe.


Wenn der Mondkalender mir sagt, dass heute bis 11 Uhr eine günstige Zeit für das Aussetzen von Blühpflanzen ist, dann müssen die üblicherweise zu dieser Zeit stattfindenden Arbeiten am Computer zurückgestellt werden — dann muss BettyBlüh sich noch ein bisschen gedulden, damit die günstig erstandenen Krokusse in die Freiheit entlassen werden können!


Gerade noch rechtzeitig, bevor der nächste Winter mit vorhergesagten Schneestürmen und empfindlichen Minustemperaturen über uns hereinbricht. Nun können die Zwiebeln der gelben Krokusse Kraft tanken, damit sie für den aufdringlichen Ansturm im nächsten Frühjahr gewappnet sind.


Suchbild: Wo habe ich die 7 Krokusballen vergraben?


Die 500 Krokusse aus 2011 haben heute einen Tag Ruhepause vor den zudringlichen Damen. Heute ist es wieder kalt, da schlafen sie lieber noch ein bisschen länger aus und halten sich zurückhaltend bedeckt.



Am letzten Dienstag war bis 12 Uhr ein überaus günstiger Termin für Blattpflanzen: Diesen Zeitpunkt habe ich genutzt, um eine kurvige Auspflanzung von vorgezogenen Buchsbaumstecklingen zu erledigen.


Ach, ist das schön, wenn man nur den Mond hat, der einem sagt, wann man was zu tun hat und sich den Rest selber so einteilen kann, wie es einem gerade passt! Das geht nicht immer, aber zurzeit stehen die Sterne gerade günstig . . .

Donnerstag, 7. Februar 2013

Glücksbilder

Wenn ich durch den Garten gehe und sowas sehe, das macht mich richtig glücklich:

Das allererste Schneeglöckchen in unserem Garten.

Die kleinen Gnomen-Tulpen aus dem Blumentopf,
die mir meine Nichte im letzten Jahr für unsere Bienen
geschenkt hat, haben sich in der Freiheit tüchtig vermehrt.
('Tulipa turkestanica')


Die Hortensie steht in den Startlöchern.

Das rote Tränende Herz lugt vorwitzig heraus.

Das weiße Tränende Herz ist ein bisschen zurückhaltender.
Aber schon hier erkennt man gut den Unterschied zwischen den
später rot- und den weißblühenden Herzen. Das war mir vorher
noch nie so aufgefallen.

Und dieses letzte Bild macht mich total unglücklich.
Erkennt ihr, was das für ein trauriger Haufen ist?


Dienstag, 8. Januar 2013

Gestern fiel der Startschuss . . .

. . . für mein Gartenjahr 2013!

Der Mondkalender sagte mir, dass gestern bis 21 Uhr eine gute Zeit zum Aussäen von Blühpflanzen sei, und deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und die Samen meiner Tränenden Herzen, eine meiner Lieblingsstauden, ausgesät.

Seite 2 aus Grünschnabel 2-2012
(Hier findest du das ganze Heft zum Runterladen.)

"Der günstigste Zeitpunkt für die Aussaat ist von Dezember bis Februar." — Hier mehr über die Anzucht des Tränenden Herzens.

Eine Samenportion ist bereits auf dem Weg zu Anke ins schwanenweiße Haus. Falls noch jemand von euch Interesse daran hat: ein paar Samen habe ich noch übrig.

Die nächste optimale Mond-Aussaatphase für Blühpflanzen ist von Donnerstag, den 24. Januar 2 Uhr bis Freitag, 25. Januar, 21 Uhr. Ich hab' noch immer keine Ahnung, ob da was dran ist, aber schaden kann es sicher nicht, wenn ich mich danach richte.

Freitag, 16. März 2012

Mein Plan ist aufgegangen! :-)

Hallo Biene!
Herzlich willkommen auf meinen Krokussen!
Gestern habe ich die allererste Biene dieses Jahres in meinem Garten entdeckt.
Und woran hat sie genascht? An einem der allerersten von 500 Krokussen, die ich am Barbaratag in die Erde versenkt hatte. So eine Freude! :-)

Hier erkennt man gut, wie sie ihre Pollenhöschen
an den Hinterbeinen gefüllt hat.

Gestern Nachmittag war ich mit meiner "Azu-Biene" Marleen in Hannover. Dort haben wir zusammen mit anderen Teilnehmern des Projektes "DACHVOLK" die Beuten grün angepinselt, die demnächst in luftiger Höhe auf dem Dach der Wasser- und Schifffahrtsdirektion am Waterlooplatz aufgestellt werden.

Und morgen findet der erste Unterrichtstag meines "Bienenkundlichen Grundkurses" statt.

Ich wünsche euch allen ein schönes sonniges Wochenende,
Raphaela

Freitag, 9. Dezember 2011

500 sind verdammt viele!

Werbung wirkt!

Zumindest auf mich. Nicht jede, aber meine eigene: Neulich habe ich das Motiv für ein Grünschnabel-Werbemittel, ein Krokuszwiebel-Tütchen, gezeichnet:


Grünschnabel inmitten einer blühenden Krokuswiese.

"Ooooh, soooo viele Krokusse,
das sieht ja schön aus —
sowas will MUSS ich auch haben!"




Donnerstag, 1. September 2011

Dahlien aus Österreich

Hier die versprochenen Fotos der bis jetzt blühenden Dahlien, deren Knollen mir Hans im Frühjahr aus Österreich geschickt hat.

'Pruhonice Sämling'

‘Bristol Stripe'

'Dutch Boy'

'Mas Ann'

'Hakudoh'

Die hier gezeigte Blüte der 'Hakudoh' ist sehr groß (das kommt auf dem Foto leider nicht so zur Geltung), aber inzwischen bereits verblüht. Ich habe sie nicht abgeschnitten und werde versuchen, Samen zu gewinnen. Damit kann ich dann im nächsten Jahr wieder eigene Dahlien-Züchtungsversuche machen. Das ist eine ganz spannende Angelegenheit!

Die sechste im Bunde ist die 'Uchuu', aber bisher konnte ich noch kein gelungenes Fotos von ihr machen. Die Blüten sind so groß und schwer, dass sie schnell abknicken. Hier ein Bild aus 2008 von Nicole, der Tochter eines Gärtners im Dahliengarten Hamburg, mit einer Blüte der 'Uchuu'. Nicole war damals unser Titelmodel für "Der kleine PUK":